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Vollmechanisierte Ernte bestehender und zukünftiger Streuobstbestände sowie weiterer Baumfrüchte

Projektbeschreibung
Die Anbauflächen des hiesigen Streuobstes sind seit Jahrzehnten rückläufig, was einen negativen Einfluss auf Biodiversität, Landschaftsbild und Tourismus hat. Hobbypflanzungen,  und Kompensationspflanzungen reichen nicht aus um die Abgänge auszugleichen. Außerdem stellt sich die Frage nach der lebenslangen Pflege und Ernte der Streuobstbäume.

Für die Kelterei ergibt sich außerdem das Problem eines stark schwankenden Obstaufkommens bei insgesamt fallender Tendenz. Der hiesige Markt kann den Obstbedarf nicht in jedem Jahr decken, sodass Mostobst überregional angekauft werden muss (aus Baden-Württemberg, aber auch teilweise aus Polen). Dieses Mostobst weist oft Qualitätsdefizite auf. Aus diesem Grund hat die Kelterei Bitsch bereits vor Jahrzehnten eigene Streuobstbäume gepflanzt (10 ha, ca. 1000 Bäume), die nun beerntet werden können.

Im Rahmen des Projekts soll ein hydraulischer Schüttler zur vollmechanisierten Ernte gekauft werden. Dieser ermöglicht eine viel schnellere, flexiblere, und günstigere Ernte, was somit den Streuobstanbau auf eine wirtschaftlichere Basis stellt. Darüber hinaus können durch die schnellere Ernte reifere Früchte geerntet werden (Just-in-time) und dies auch sortenrein. Mit diesem Alleinstellungsmerkmal (Alte Sorten, sortenreiner Apfelwein) soll der Keltereibetrieb weiterentwickelt werden. Schließlich soll das Projekt eine Vorbildfunktion auf andere Betriebe in der Region haben; der Schüttler soll überbetrieblich eingesetzt und dadurch noch besser ausgelastet werden.

Projektdetails
  • Projektträger: Kelterei Bitsch
  • Bewertung: 35,2 Punkte (Umlaufbeschluss vom 24.06.2021)
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