LEADER

Kommunikationspark, Wahlen

Wofür steht LEADER?

LEADER - "Liaison Entre Actions de Développement de l'Économie Rurale", auf deutsch „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“

LEADER ist ein methodischer Ansatz zur Regionalentwicklung. Lokale Akteure sollen eingebunden werden und das endogene Entwicklungspotential einer Region nutzen.

Mehr erfahren Sie im nebenstehenden Video.

LAG Odenwald

Seit 2002 ist für die LEADER-Region Odenwald die Interessengemeinschaft Odenwald e.V. (IGO) als Lokale Aktionsgruppe (LAG)  anerkannt. Die IGO-Geschäftsstelle, die zugleich das Regionalmanagement bildet hatte sowohl die Federführung für die Erarbeitung des Regionalen Entwicklungskonzeptes Odenwald (REKO) für den Zeitraum 2002-2006 als auch für dessen Fortschreibung, das REKO 2007-2013. Für die aktuelle Förderperiode 2014-2020 stehen der Region Odenwald rund 2,3 Mio. Euro aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) zur Verfügung.

Aktionsgebiet

Die LEADER-Kulisse Odenwald liegt im Südosten Hessens. Das Aktionsgebiet umfasst 28 Gemeinden aus den Landkreisen Bergstraße und Odenwaldkreis mit 150.000 Einwohnern.

Beteiligte Kommunen des Odenwaldkreis

  • Stadt Breuberg
  • Gemeinde Höchst
  • Gemeinde Lützelbach
  • Stadt Bad König
  • Gemeinde Brombachtal
  • Gemeinde Brensbach
  • Gemeinde Fränkisch-Crumbach
  • Stadt Michelstadt
  • Gemeinde Reichelsheim
  • Gemeinde Mossautal
  • Stadt Erbach
  • Stadt Beerfelden
  • Gemeinde Hesseneck
  • Gemeinde Sensbachtal
  • Gemeinde Rothenberg

Beteiligte Kommunen des Kreis Bergstraße

  • Stadt Lindenfels
  • Gemeinde Lautertal
  • Gemeinde Fürth
  • Gemeinde Grasellenbach
  • Gemeinde Wald-Michelbach
  • Gemeinde Rimbach
  • Gemeinde Mörlenbach

Regionales Entwicklungskonzept Odenwald (REKO) 2014-2020

Das Regionale Entwicklungskonzept Odenwald 2014-2020 - kurz: REKO, wurde im Jahr 2014 gemeinsam mit über 200 Beteiligten aus der Region erarbeitet und am 19. August 2014 von der Mitgliederversammlung verabschiedet. Es versteht sich für die nächsten Jahre als Arbeitsprogramm für die Region auf dessen Grundlage viele Förderentscheidungen für regionale Projekte getroffen werden.

Das REKO bildet die Grundlage für die Themenbereiche aus denen Projekte in der Förderperiode 2014-2020 gefördert werden können.

Die erste Fortschreibung des Regionalen Entwicklungskonzeptes Odenwald wurde durch eine thematische Neuausrichtung bzw. Präzisierung des regionalen Tourismus­marketings notwendig. So ist das Regionale Entwicklungskonzept auf der Grundlage der für die touristische Vermarktung des Odenwaldes neu definierten Profilthemen um die Handlungsziele "Familienurlaub" und "Regionalmarke" ergänzt worden. Dies soll bewirken, dass die regionaltypischen Angebote und Initiativen gestärkt und qualitätsorientiert weiter ausgebaut werden. Die Fortschreibung enthält neben der o.g. Erweiterung des Zielsystems auch zwischen­zeitlich erforderlich gewordene Anpassungen in einzelnen anderen REKO-Kapiteln.

Die zweite Fortschreibung des, für die EU-Programmperiode 2014-2020 geltenden, am 19. August 2014 von der IGO-Mitgliederversammlung verabschiedeten Regionalen Entwicklungskonzeptes Odenwald wurde notwendig durch eine inhaltliche und finanzielle Neuausrichtung bzw. Präzisierung der Handlungsfelder I „Wirtschaft“, III „Kommunalentwicklung“ und IV „Klimaschutz“ sowie der Projektbewertungskriterien.Nachdem der Mittelabfluss in den Handlungsfeldern I „Wirtschaft“ und IV “Klimaschutz“ weit unter den ursprünglich geplanten Werten liegt, ist hier eine inhaltliche sowie finanzielle Fortschreibung notwendig um weiterhin den Gesamtmittelabfluss zu gewährleisten.

Das REKO und seine Fortschreibungen können Sie hier downloaden.

Gremien
Alle Sitzungstermine finden Sie in unserer Terminübersicht.

Förderausschuss

Der IGO-Förderausschuss entscheidet in allen Förderfragen abschließend. Durch seine Zusammensetzung und die Geschäftsordnung des Ausschusses ist eine unabhängige und Interessenskollisionen vermeidende Arbeitsweise sichergestellt.

Bei der Zusammensetzung des Förderausschusses für den Zeitraum 2014-2020 wurde entsprechend der inhaltlichen Konzeptschwerpunkte besonderer Wert darauf gelegt, dass die Handlungsfelder Wirtschaft, Tourismus, Kommunalentwicklung und Energie bzw. Klimaschutz mit ihren Teilzielen kompetent vertreten sind. Darüber hinaus wurde darauf geachtet, dass der Frauenanteil unter den stimmberechtigten Mitgliedern deutlich erhöht wird und die Interessen der Jugendlichen und der Migrant/innen angemessen vertreten sind.

Mitglieder

AG REKO

Die Aufgaben der AG REKO bestehen in der fachlichen Vorbereitung der Sitzungen des Förderausschusses sowie in der Erarbeitung von Beschluss-Empfehlungen für Leader-Förderprojekte.

Die Arbeitsgruppe tagt jeweils im zeitlichen Abstand von 2-3 Wochen vor einer Förderausschuss-Sitzung.

Mitglieder

Runder Tisch

Nach Bedarf oragnisiert das Regionalmanagement Runde Tische zu verschiedenen Themen.

So wurde in dieser Förderperiode bereits ein Runder Tisch zum Thema Klimaschutz einberufen und ein Runder Tisch zum Thema Kultur befindet sich in Vorbereitung.


Besetzung IGO-Förderausschuss 2014-2020

STAND: JUNI 2017
Öffentlicher Sektor
Kommunen Odenwaldkreis Engels, Eric 1 Bürgermeister der Gemeinde Fränkisch-Crumbach 
Gesundheitstourismus Eger, Werner Kurgesellschaft Bad König mbH
Jugend, Jugendbildung, Familie N.N.
Tourismus, regionale Produkte Horn, Kornelia Odenwald-Tourismus-GmbH
Ausbildung Wilfried, Schulz Berufliches Schulzentrum Odenwaldkreis
Behinderte Hoffmann, Regina Beirat für Menschen mit Behinderung im Odenwaldkreis
Kapital, Finanzen Roggatz, Knut Sparkasse Starkenburg
Kommunen Bergstraße  Michael Helbig  Bürgermeister der Stadt Lindenfels 
 
Privater Sektor
Handwerk, Rohstoffe Monnheimer, Markus 4 Monnheimer GmbH & Co. KG
Energie, Bürger-Engagement Breunig, Christian Energiegenossenschaft Odenwald eG
Landwirtschaft Allmenröder, Martin 4 Rossbacher Hof
Wirtschaft Zörgiebel, Arnold 4 Mode Zörgiebel
 
Zivilgesellschaft
Jugendmusikkultur, Kreativförderung Krings, Rekha 4 Sound of the Forest e.V.
Kultur, Theater, Kinderkultur Borchert, Angelika 2, 3, 4 Trommer Sommer e.V.
Kirchen, Soziales, Jugend Allmenröder, Sabine Evangelisches Dekanat Bergstraße
Migranten Sambou, Aristide Diakonische Werk Odenwald
Natur, Landschaft, Umweltbildung Stolz, Christiane Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald e.V.
Land erleben Götzinger-Heldmann, Christel 4 Landfrauen
Tourismus-Gewerbe Treusch, Armin 4 HOGA Odenwaldkreis
 
Beratend / nicht stimmberechtigt
Nur fördertechnische Beratung Lachnit, Brigitte Bewilligungsbehörde Odenwaldkreis
Nur fördertechnische Beratung Kniß, Elsbeth Bewilligungsbehörde Odenwaldkreis
Nur fördertechnische Beratung Stöcker, Doris Bewilligungsbehörde LK Bergstraße
Nur fördertechnische Beratung Schierz, Corinna Bewilligungsbehörde LK Bergstraße
Wirtschaftsförderung LK Bergstraße Cohrs, Dagmar Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH
Senioren Rau, Friedel 4 Landesseniorenvertretung Hessen
Regionalmanagement Disser, Thomas  Interessengemeinschaft Odenwald e.V.
Regionalmanagement Rosenberger, Marlene  Interessengemeinschaft Odenwald e.V. 
     

Anmerkungen:

1 Vorsitzender FÖAU
2 stellv. Vorsitzende FÖAU
3 Gleichstellungsbeauftragte des Förderausschusses
4 Ehrenamt
     

Regel bei der Besetzung des LEADER-Entscheidungsgremiums

Bei der Zusammensetzung des Förderausschusses für den Zeitraum 2014-2020 wurde entsprechend der inhaltlichen Konzeptschwerpunkte besonderer Wert darauf gelegt, dass die Handlungsfelder Wirtschaft, Tourismus, Kommunalentwicklung und Energie bzw. Klimaschutz mit ihren Teilzielen kompetent vertreten sind. Darüber hinaus wurde darauf geachtet, dass der Frauenanteil unter den stimmberechtigten Mitgliedern deutlich erhöht wird und die Interessen der Jugendlichen und der Migrant/innen angemessen vertreten sind.
     
Der IGO-Förderausschuss entscheidet in allen Förderfragen abschließend. Durch seine Zusammensetzung und die Geschäftsordnung des Ausschusses ist eine unabhängige und Interessenskollisionen vermeidende Arbeitsweise sichergestellt.

AG REKO 2014-2020

STAND: JUNI 2017
Name Institution / Firma Bereich
Borchert, Angelika Trommer Sommer e.V. Kultur
Horn, Kornelia Geschäftsführung Odenwald Tourismus GmbH Tourismus
Monnheimer, Markus Holzwerk Grasellenbach Monnheimer GmbH & Co. KG Klimaschutz
Lachnit, Brigitte Bewilligungsbehörde Odenwaldkreis Förderung
Stöcker, Doris Bewilligungsbehörde Landkreis Bergstraße Förderung
Stolz, Christiane Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald Natur und Umwelt
Disser, Thomas Interessengemeinschaft Odenwald e.V. Regionalmanagement
Engels, Eric Bürgermeister Gemeinde Fränkisch-Crumbach Vorsitzender Förderausschuss
Rosenberger Marlene Interessengemeinschaft Odenwald e.V. Regionalmanagement

Die Aufgaben der AG REKO bestehen in der fachlichen Vorbereitung der Sitzungen des Förderausschusses sowie in der Erarbeitung von Beschluss-Empfehlungen für Leader-Förderprojekte.

Die Arbeitsgruppe tagt jeweils im zeitlichen Abstand von 2-3 Wochen vor einer Förderausschuss-Sitzung.

Projekte

Der Förderausschuss der LAG Odenwald hat in seinen bisherigen Sitzungen der Förderperiode 2014-2020 folgende Projekte empfohlen und bewertet:

Tour der Ausbildung

Projektträger: OREG GmbH

Sitzung am 17.06.2015 (Tranche 15-1) 36 Punkte

Vor dem Hintergrund rückläufiger Schülerzahlen ist immer mehr die Kreativität bei den Unternehmen gefragt. Der Ausbildungsmarkt hat einen deutlichen Wechsel erfahren. Die Unternehmen müssen nun um ihre künftigen Auszubildenden/Fachkräfte werben. Die „Tour der Ausbildung“ ist damit für die Unternehmen eine ideale Plattform, um sich zu präsentieren und sich die vermeintlich besten Azubis für ihren Betrieb zu sichern.

Sprachförderprojekt "Ich bin top"

Projektträger: Kreisausschuss des Odenwaldkreises- Kinder- und Jugendförderung

Sitzung am 15.09.2015 (Tranche 15-2) 38 Punkte

Das theaterpädagogische Sprachförderprojekt richtet sich an Grundschulkinder mit Sprachdefiziten aus Breuberg, insbesondere an Kinder mit Migrationshintergrund. Neben der eigentlichen Projektarbeit mit den Kindern, wird großer Wert auf den Kontakt und Einbezug der Eltern gelegt. Darüber hinaus soll ein Netzwerk entstehen, in dem die wichtigen Akteure projektbezogen zusammenarbeiten. Für alle mitwirkenden Fachkräfte wird eine gesonderte Qualifizierung angeboten. Die Projektumsetzung wird durch geeignete Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit begleitet und abschließend dokumentiert. Mittelfristiges Ziel ist es, die Schulnoten der teilnehmenden Kinder zu verbessern und langfristig die Zahl der Schüler ohne Hauptschulabschluss zu senken.

Erweiterung Erfahrungsfeld Schloss Reichenberg

Projektträger: Offensive Junger Christen e.V.

Sitzung am 15.09.2015 (Tranche 15-2) 42 Punkte

Mit dem Ausbau des Saales im Obergeschoß des Krummen Baus wird ein neuer Aktions‐ und Funktionsraum im Erfahrungsfeld entstehen, der es ermöglicht, die pädagogischen Angebote wetterunabhängig zu erweitern und Gruppen sowie Einzelgäste parallel empfangen zu können. Zum Projekt gehören der Innenausbau sowie die Ausstattung des Aktionsraumes mit einer Teeküche mit Infotheke, Garderobe, zwei Toiletten, Stühlen und Tischen sowie Beleuchtung. Der Saal ermöglicht eine multifunktionale Nutzung für:

  • handlungsorientierte Aktionen und Reflexionen im Rahmen der Programme
  • Ausstellungen, Konzerte, Veranstaltungen, Lehrerfortbildungen, Seminare und Vorträge.

Streetworkout-Park Rimbach

Projektträger: Gemeinde Rimbach

Sitzung am 19.11.2015 (Tranche 15-3) 38 Punkte

Damit Jugendliche und junge Erwachsene den Trendsport Calisthenics/Streetworkout ausüben können, wurde auf einer geeigneten Fläche am Sportzentrum in Rimbach ein Streetworkout-Park errichtet. Dieser besteht aus verschiedenen Trainingsgeräten sowie einem Fallschutzbelag.

Neubau Berberaffengehege Bergtierpark Erlenbach

Projektträger: Gemeinde Fürth

Sitzung am 19.11.2015 (Tranche 15-3) 43 Punkte

Um eine artgerechte Unterbringung der Affen und die zukünftige Entwicklung des Parks zu gewährleisten.

Die Maßnahme bezieht sich auf eine fachliche Neukonzeptionierung der Tiergehege und ist somit fachlich begründet. Zudem sind die Berberaffen wichtige Sympathieträger des Parks. Mit der Maßnahme wird ein Beitrag zur Erhaltung und Verbesserung der Attraktivität des Bergtierparks für Besucher geleistet. Gleichzeitig wird den Ansprüchen an die Tierhaltung Rechnung getragen.

Durch die Maßnahme ergibt sich im Zusammenspiel mit den bereits umgesetzten Maßnahmen eine verbesserte Vermarktbarkeit auch für überregionale Besucher. Erfahrungen zeigen, dass Affen die ultimativen Sympathieträger im Bergtierpark sind. Somit wird insgesamt eine Steigerung der Besucherzahl für den Bergtierpark selbst erwartet und der Bergtierpark wird als Anziehungs- und Ausgangspunkt für weitere Aktivitäten in der Umgebung gestärkt, sodass die Gesamtregion davon profitiert.

Radlerinfostation und Grillanlage im Kommunikationspark Wahlen

Projektträger: Gemeinde Grasellenbach

Sitzung am 19.11.2015 (Tranche 15-3) 36 Punkte

Im Sinne eines vitalen Dorfes, zielt die Entwicklung eines Kommunikationspark im innerörtlichen Bereich darauf ab, mit verschiedenen Angeboten (Wassererlebnisfläche und –pfad, Spielplatz, Kletterwand, Blütenwiese und Info-/Ladestation mit WC-Anlage) einen generationsübergreifenden Treffpunkt für Wahlener Bürger, Touristen und Freizeitaktivisten zu schaffen. Eine öffentlich zugängliche und frei nutzbare Grillmöglichkeit verstärkt diesen Charakter (ein ausreichender Abstand zur Wohnbebauung ist gegeben und somit eine Beeinträchtigung des Wohnumfeldes auszuschließen). Wo möglich, sollen die Module dieser Anlage barrierefrei gestaltet sein, um einerseits die Anlage auch für ältere/gehbehinderte Wahlener Bürgern attraktiv zu halten, andererseits um Menschen mit Behinderung gezielt für einen Ausflug nach Wahlen anzuregen. Letzterem soll auch mit einer durchgehend niederschwelligen Informationsdarstellung nachgekommen werden. Neben dieser zielgruppenspezifischen Auslegung bietet der Kommunikationspark insbesondere durch die naturnahen Elemente Wassererlebnisfläche und –pfad umweltpädagogische Angebote, die gemeinsam mit dem Geopark (die Überwälder vor-Ort Begleiter umfassen 24 aktive Gästeführer) z.B. für Führungen und als Wanderstationen bereits genutzt werden. 

Energieweg und Generationenbewegungspark Erbach

Projektträger: Stadt Erbach

Sitzung am 09.03.2016 (Tranche 16-1) 42 Punkte

Die Ausgestaltung des Gebiets soll nachhaltig die Attraktivität des inner­städtischen Erholungsgebiets steigern und Wissenswertes zu den gesell­schafts­relevanten Themen Energie, Umwelt und Natur vermitteln. Alle Gesellschafts- und Alters­gruppen sollen körperlich und geistig angesprochen und herausgefordert werden. Das neue Angebot soll die Frequentierung, die Verweildauer und den Erholungswert des Gebie­tes für viele Nutzer­gruppen erhöhen: Anwohner, Arbeitnehmer der umliegenden Betriebe, regionale Nutzer und über­regionale Besucher sollen hierbei geleichermaßen durch das entstehende Angebot ange­sprochen werden. Maßgabe bei der Zielerreichung ist dabei, die Schutzgüter des FFH-Gebiets Mümling-Aue möglichst positiv zu beeinflussen, sowie eine höhere Aufmerksamkeit und Wertschätzung auf diese Schutzgüter zu legen.

Neugestaltung der Sanitäranlagen im Odenwald- Gasthaus Mümlingstube

Projektträger: Privat

Sitzung am 13.07.2016 (Tranche 16-3) 34 Punkte

Die Mümlingstube ist ein erfolgreicher Gastronomiebetrieb, welcher seinen Gästen die regionale Küche auf authentische und moderne Art und Weise als Odenwald-Gasthaus näher bringen soll. Den Gästen soll stets ein attraktives Angebot bereitgestellt werden. Dazu gehört nicht nur das kulinarische Angebot, sondern auch eine moderne und gepflegte Ausstattung der Sanitäranlagen.

Güterhalle Höchst

Projektträger: Erwerbgemeinschaft Güterhalle GbR

Sitzung am 13.07.2016 (Tranche 16-3) 38 Punkte

Die Güterhalle Höchst ist direkt am Bahnhof Höchst gelegen und soll durch die Umgestaltung zu einem sozialen und kulturellen Treffpunkt für die Stadt und ihre Region werden. Ein Stehcafé/Kiosk und eine Veranstaltungshalle sollen entstehen. Stehcafé/Kiosk sollen ganzjährig betrieben werden, da dieser Bereich (wie auch die Küche und die Toiletten) gedämmt wird. Dieser Raum entspricht etwa einem Drittel der Halle. Die übrigen zwei Drittel des Gebäudes werden als Veranstaltungshalle genutzt – der historische Originalzustand soll bei der Sanierung möglichst erhalten bleiben.

Die Erwerbergemeinschaft Güterhalle GbR möchte einen Raum für das schaffen, was eines ungewöhnlichen Raumes bedarf und in dem neue Ideen und Konzepte in der Region ausprobiert werden können.

Skate- und BMX-Anlage am Jugendzentrum Lautertalhalle

Projektträger: Gmeinde Lautertal

Sitzung am 18.05.2016 (Tranche 16-2) 38 Punkte

Durch die Nachbarschaft zum Jugendzentrum, das von Kindern und Jugend­lichen der Lautertaler Ortsteile, Lindenfels, Modautal und Bensheim besucht wird, erhöht sich die Attraktivität des Gesamtangebotes der professionellen Jugendarbeit in der Gemeinde und bietet noch mehr Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit einer attraktiven und sinn­vollen Freizeitbeschäftigung. Durch die Beteiligung des Jugendrates und der tatsächlichen Nutzer der Anlage ist eine höchstmögliche Akzeptanz und Zielgruppenorientierung gewähr­leistet.

Balancierparcours Bad König

Projektträger: Stadt Bad König

Sitzung am 16.11.2016 (Tranche 16-4) 34 Punkte

Entsprechend der Ausrichtung des Leitbildes der Stadt Bad König und dem Wandel von der reinen "Kur -Stadt zur modernen Stadt mit vielfältigen Veranstaltungen & Events für "Jung" und "Alt", wandelt sich auch der Kurpark in einen multifunktionalen Grün­bereich, und durch die Aufwertung soll nun letztlich auch der Radweg R4 partizipieren. Bei den vielfältigen Angeboten wurde stets daran gedacht, dass zwei grundlegende Bestim­mun­gen bzw. Zonen ausgebildet bzw. erhalten werden: Zum Einen dient die Ruhezone mit Anbindung an die Seniorenresidenz, mit den weitläufigen Spaziermöglichkeiten nach wie vor der Erholung und Besinnung. Zum anderen wird in dem anderen Teilbereich des Parks den Besuchern die Möglichkeit von Kommunikation, Bewegung, Spiel & Aktion ("Event") geboten.

DLRG Boots- & Fahrzeughalle mit Materiallager

Projektträger: DLRG Kreisverband Odenwald e.V.

Sitzung am 29.06.2017 (Tranche 17-1) 35,5 Punkte

Nach der Unterbringung der Motorrettungsboote in dem neuen Fahrzeugunterstand ist es auch möglich im Winterhalbjahr im Einsatzfall auf die Motorrettungsboote zurückzugreifen. Aktuell sind diese durch private Unterstellmöglichkeiten im Winterhalbjahr nicht erreichbar. Die Errichtung eines Unterstandes für Einsatzfahrzeuge und Motorrettungsboote mit Materiallager zur Aufrechterhaltung und zum Ausbau der Aktivitäten ist eine wesentliche Infrastrukturmaßnahme für das weitere Wirken der DLRG Odenwald und dem Erhalt der Motivation und des Engagements der Ehrenamtler.

Gasthaus "zur Gerste"

Projektträger: Zur Gerste GbR

Sitzung am 29.06.2017 (Tranche 17-1) 39,6 Punkte

Geplant ist die Kultgaststätte „zur Gerste“ in Michelstadt-Steinbach mit einem neuen Konzept und Inhaber wieder in Betrieb zu nehmen und zu einem Anlaufpunkt für Gäste aus nah und fern zu machen. Durch eine Neugestaltung des Innen-und Außenbereichs des denkmalgeschützten Gebäudes soll gleichzeitig die Attraktivität gesteigert werden und an einem touristischen Knotenpunkt eine gastronomische Lücke füllen.

Spielgolf Wahlen

Projektträger: Gemeinde Grasellenbach

Sitzung am 29.06.2017 (Tranche 17-1) 35,1 Punkte

Erweiterung des Freizeitangebots für Groß und Klein im Überwald durch den Bau einer Spielgolfanlage in Wahlen. Zwar hat sich Spielgolf in den vergangenen Jahren in Deutschland aus einer Nische heraus zu einem beliebten Ausflugsevent entwickelt, doch im Odenwald findet sich bislang keine entsprechende Anlage.

Kooperatives Online-Marketing

Projektträger: Gemeinde Fränkisch-Crumbach

Sitzung am 16.11.2017 (Tranche 17-3) 48,5 Punkte

In einer Kooperation zwischen Kommunen und Wirtschafts- und Verkehrsverein (WVV)- als Interessenverband der örtlichen Akteure in Handel, Handwerk, Industrie und Tourismus- wird für ein zeitgemäßes Online-Marketing ein professioneller Rahmen geschaffen. Das Leistungsbild umfasst sowohl eine Funktionspalette nach dem Stand der Technik als auch eine leistungsfähige, redaktionelle Unterstützung in Text, Bild und Online-Medien. Teilnehmer können auch ohne eigene Online-Affinität eigene Inhalte über ein dezentrales Redaktionssystem selbst einpflegen und auf der gemeinsamen Plattform (nach zentraler Qualitätsprüfung und Freigabe) veröffentlichen. Daraus entsteht der Gesamteindruck einer dynamischen, vielseitigen Kommune mit breit gefächerter ehrenamtlicher Mitwirkung.

Das Vorhaben kann auch als Modellprojekt für Kommunen mit ähnlicher Aufgabenstellung gesehen werden. Das hierbei erworbene organisatorische und technische Know-how lässt sich auf andere Anwendungsfälle übertragen und weitervermitteln.

Ihr Projekt

Haben Sie eine Projektidee? Kontaktieren Sie uns und stellen Sie Ihre Projektidee vor. Wir freuen uns auf Sie.

Informationen für Projektträger

Zentrales Anliegen der Projektauswahl ist es, genau jene Projekte zu identifizieren, die einen besonderen Beitrag zu den Zielen der regionalen Strategie im Odenwald leisten. Die Handlungsfelder, die im REKO detailliert beschrieben sind, bieten hierfür einen ersten Anhaltspunkt.

Die folgende Tabelle (welche Sie auch auf Seite 44 des REKO finden), soll Ihnen einen Überblick über die einzelnen Handlungsfelder verschaffen und Ihnen ermöglichen Ihr Projekt einem der Handlungsfelder zuzuordnen.

Von der Idee zum Projekt

 

Sie haben eine Projektidee

Wenn Sie denken, dass Ihr Projekt in unser regionales Entwicklungskonzept passen könnte, nehmen Sie als nächstes Kontakt mit uns auf. Unsere Kontaktdaten finden Sie am Seitenende. Ihre Ansprechpartner sind Frau Löwer, Frau Rosenberger und Herr Disser.

Zur Vorbereitung können Sie auch bereits unser Projektdatenblatt ausfüllen und vorab zusenden. Ob ihr Projekt zu unserem regionalen Entwicklungskonzept passt, können Sie der oben stehenden Tabelle der Handlunsfelder entnehmen. Ihr Projekt sollte einem der Handlungsfelder zuordenbar sein.

Vorprüfung durch das Regionalmanagement

Anhand Ihres Projektdatenblattes und einem gemeinsamen Vorgespräch, prüfen wir die allgemeinen Voraussetzungen für eine Förderung und besprechen mit Ihnen die weitere Vorgehensweise. Liegt das Projekt in der LEADER-Förderregion? Erfüllt es die wesentlichen formalen Rahmenbedingungen? Trägt es voraussichtlich zur Umsetzung der Ziele des REKO bei? Lässt der Entwicklungsstand der Vorbereitungen eine zügige Umsetzung nach einer Bewilligung erwarten usw.

Sofern dies nicht schon vorab geschehen ist, werden wir Sie wahrscheinlich zu diesem Zeitpunkt um die Überlassung aussagekräftiger Unterlagen zu Ihrem Projekt bitten.

 

Erstes Projektgespräch mit der Bewilligungsstelle

Wenn die allgemeinen Voraussetzungen für eine Förderung gegeben sind, werden Sie von uns zu einem gemeinsamen Gespräch mit einer Vertreterin der zuständigen Bewilligungsstelle eingeladen.  Diese wird Ihnen wichtige Informationen zu den formalen Fördervoraussetzungen geben und Sie auf eventuelle Stolperfallen aufmerksam machen. Spätestens bei diesem Termin sollten alle wichtigen Projektunterlagen vorliegen: Ausgefülltes Formblatt zur Projektskizze, realistische und nachprüfbare Kostenberechnung oder Angebot(e), sowie die vollständig ausgefüllte Checkliste.

Im Anschluss an das Gespräch sollten Sie sich, falls nicht schon geschehen, am besten einen Zeitplan machen um alle geforderten Unterlagen rechtzeitig vorlegen zu können (bitte Ausschlussfrist beachten).

Prüfung der Förderwürdigkeit durch den FÖAU

In der Regel führt das erste Projektgespräch zu einer ganzen Reihe von Änderungs- bzw. Anpassungs- und Ergänzungsvorschlägen.

Wenn Ihre Unterlagen hinreichendaussagekräftig und plausibel sind, stellen wir eine Beschlussvorlage für den Förderausschuss (FÖAU) der IGO zusammen. Der FÖAU prüft dann in seiner nächsten Sitzung die Förderwürdigkeit (Passt Ihr Projekt zur regionalen Entwicklungsstrategie? Entspricht Ihr Projekt gewissen Kriterien der Nachhaltigkeit etc.) Ihres Vorhabens und empfiehlt Ihnen bei einem positiven Ergebnis, die förmliche Antragstellung. Die Empfehlung des FÖAU kann auch unter bestimmten Vorbehalten erfolgen.

Durch diesen Schritt soll Projektträgern, deren Vorhaben nicht deutlich genug zur Umsetzung des regionalen Entwicklungskonzeptes beiträgt, eine aufwändige und wenig aussichtsreiche Antragstellung erspart werden.

Einreichung des Förderantrags bei der Bewilligungsstelle

Keine Förderung ohne einen vollständigen Antrag. Nach der Feststellung der grundsätzlichen Förderwürdigkeit durch den IGO-Förderausschus erhalten Sie von der zuständigen Bewilligungsbehörde alle für eine Antragsstellung notwendigen Unterlagen und Formulare. Die Mitarbeiterinnen der Bewilligungsbehörde helfen Ihnen auch bei Ihren Fragen zu den formalen Anforderungen weter. Da diese jedoch schon beim ersten Projektgespräch zu Sprache gekommen sind, dürften viele der möglichen Fragen schon im Vorfeld geklärt worden sein. Mit der Antragstellung müssen in der Regel alle erforderlichen Genehmigungen (z.B. Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Bauamt) und Nachweise (z.B. Finanzierungsnachweis, Angebote, Businessplan) vorliegen.

Da die Beantragung bzw. die Erstellung einiger dieser Dokumente viel Zeit in Anspruch nimmt, raten wir Ihnen dringend nach dem ersten Projektgespräch einen Zeitplan zu erstellen und genügend Zeit einzukalkulieren.

Abgabefristen für Förderanträge

Auch wenn Sie grundsätzlich das ganze Jahr hindruch Förderanträge bei der Bewilligungsbehörde einreichen können, sind die Antragsbearbeitung und Bewilligung an bestimmte Termine geknüpft. In mehreren Aufrufen zur Einreichung von Projekten fordern wir jährlich auf unserer Homepage sowie durch Pressemitteilungen  Unternehmen, Kommunen, Vereine und Privatpersonen dazu auf Ihre Projekte einzureichen. In diesen Aufrufen sind Teilnahmebedingungen genannt und eine Auschlussfrist definiert, die ein Datum vorgibt bis zu dem die vollständig ausgefüllten förmlichen Anträge bei der Bewilligungsbehörde eingereicht sein müssen. 

Jedoch gibt es auch vor der Ausschlussfrist bestimmte Termine zu beachten um bspw. die, in den vorherigen Schritten genannte, Bescheinigung der grundsätzlichen Förderwürdigkeit durch den FÖAU zu erhalten.

Auswahlentscheidung und Ranking

Wenn der Antrag bewilligungsreif vorliegt, wird das Projekt ein weiteres Mal dem FÖAU zur abschließenden Bewertung vorgelegt, der etwa vier Wochen nach dem genannten Stichtag zusammenkommt. Dieser vergibt an alle zum jeweiligen Stichtag vorgelegten Projekte anhand der Chechliste und der Projektunterlagen eine bestimmte Punktzahl. Die Checkliste ist Teil des Formblattes zur Projektskizze, sodass Sie die Möglichkeit haben, durch entsprechende Angaben detailliert zu begründen warum gerade Ihr Projekt eine hohe Punktzahl erhalten sollte.

Durch die jeweilige Punktzahl wird eine Ranking zwischen den eingereichten Projekten hergstellt, nach dessen Reihenfolge die zur Verfügung stehenden Fördermittel vergeben werden.

 

Bewilligung und Projektbeginn

Hat Ihr Projekt alle Schritte erfolgreich gemeistert und auf diese Weise den "Zuschlag" erhalten, wird es schnellstmöglich von der zuständigen Bewilligungsbehörde bewilligt, was in der Regel innerhalb von ein bis zwei Wochen nach der Bewertung durch den FÖAU erfolgen kan. (Voraussetzung: alle notwendigen Unterlagen liegen vor!)

Der ausgestellte Bewilligungsbescheid gibt Ihnen klare Vorgaben, in welchem Zeitraum das Projekt umgesetzt und abgerechnet werden muss. Auszahlungen gibt es nur gegen Vorlage von bezahlten Rechnungen. Bei größeren oder lange andauernden Projekten sind auch Zwischenabrechnungen möglich und sinnvoll. Jede Änderung von Projektumfang, Kosten oder Zeitplan muss der Bewilligungsbehörde mitgeteilt und genehmigt werden.

Zeitmanagement

Ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Förderung Ihres Projektes ist das richtige Zeitmanagement.

Wir erleben immer wieder, dass vom FÖAU als grundsätzlich förderwürdig bewertete Projekte, nicht bewilligt werden können oder nicht in die Auswahl gegeben werden können aufgrund fehlender Unterlagen wie bspw. Baugenehmigung oder Businessplan.

Wir empfehlen Ihnen deshalb dringend einen Zeitplan zu erstellen, der alle wichtigen Termine und die dafür wichtigen Dokumente beinhaltet. Dieser kann Ihnen helfen realistisch über einen längeren Zeitraum zu planen und den Überblick zu behalten zu welchem Zeitpunkt Sie sich um welche Maßnahme kümmern sollten. Bitte beachten Sie dabei auch, dass die Beantragung von Dokumenten beim Amt mehrere Wochen Zeit in Anspruch nehmen kann.

Gerne unterstützen wir Sie dabei auch mit Erfahrungswerten. Alle wichtigen Termine finden Sie auch in unserem Terminkalender.

Wünschen Sie touristische Informationen über die Region Odenwald? Hier gelangen Sie zur Internetseite der Odenwald Tourismus GmbH.

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Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums:
Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete